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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir, die GGS Marienstraße, liegen in einem sozialen Brennpunkt in Wuppertal. Unsere Schülerinnen und Schüler kommen zu einem überproportional hohen Anteil aus Familien mit einem Migrationshintergrund. Viele ausländische - und auch viele deutsche - Kinder kommen zudem aus bildungsfernen Elternhäusern. Deshalb hat sich die Schule  zur Aufgabe gemacht, die Kinder bestmöglich zu fördern und zu fordern, um ihnen Bildungschancen zu eröffnen.

Viele unserer Eltern im Stadtbezirk  leben mit ihren Kindern am Existenzminimum. Hauptgründe  sind zum einen die Arbeitslosigkeit der Eltern, zum anderen die steigende Zahl jener Eltern, die zwar Vollzeit arbeiten, aber deren Einkommen trotzdem nur knapp über dem Sozialhilfesatz liegt. Besonders hart trifft es Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Ihr Einkommen reicht oft kaum oder gar nicht für den Unterhalt der Kinder aus. Aber auch die Flüchtlingsfamilien haben große Probleme ihren Alltag finanziell zu stemmen.

Wir arbeiten also in einem Umfeld, in dem viele bedürftige Kinder leben und wir versuchen die Kinder über Sport in die Gesellschaft zu integrieren. 

 Viele unserer Kinder waren noch nie im Urlaub und haben noch nie das Meer gesehen. Wir sind der Meinung, dass bedürftige Kinder aber in der Freizeit nicht ausgeschlossen werden dürfen. Aus diesem Grund möchten meine Schulsozialarbeiterin und ich diesen Kindern in unseren Herbstferien 2018 eine Freizeit auf einer Nordseeinsel anbieten. Wir machen das ehrenamtlich in den Ferien und tragen unsere Kosten selbst. Mitfahren dürfen, sollen nicht nur Kinder unserer Schule, sondern wir wären auch bereit Grundschulkinder anderer Schulen im Stadtteil mitzunehmen. Es soll eine sportliche und sehr bewegungsorientierte Fahrt werden, in der die Kinder viele Sportarten kennenlernen. Meine Schulsozialarbeiterin und ich besitzen diverse Trainerscheine in unterschiedlichen Sportarten. Wir möchten eine Verbindung schaffen, die Sport, Urlaub und gesellschaftliche Teilhabe verbindet und zwar für Kinder, die sonst nicht die Möglichkeit haben, so was zu erleben. 

 Dass, was wir anbieten wollen, gibt es so noch nicht. Entweder gibt es Klassenfahrten oder Fahrten freier Träger. Natürlich könnten die Kinder auch Ferienfreizeiten anderer Träger mitmachen. Gerade für bildungsferne Kinder ist es aber wichtig, die Leiterinnen zu kennen, sonst fahren sie nicht mit; abgesehen davon, dass Fahrten anderer Träger auch sehr viel Geld kosten. Uns vertrauen die Eltern und mit uns würden die Eltern ihre Kinder auch mitfahren lassen. Leider haben unsere Eltern kein Geld und für Ferienfreizeiten gibt es auch keine Zuschüsse.

Unser Ziel ist es, so eine Fahrt im Stadtteil zu verankern und langfristig Kooperation mit Sportvereinen auszubauen.

 

Projektort: Marienstraße 64, 42105 Wuppertal, Deutschland
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Ansprechpartner:

A. Oppermann

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